Abenteuer Indien

Begleitet uns auf unserem kleinen Indien Abenteuer. Seht was wir sehen; fühlt, was wir fühlen; lacht, über was wir lachen. Schön das ihr dabei seid!

Sonntag, 22. Juni 2014

Drunter und Drüber

Wombat
Koala live
Wo man ja sowieso in der Gegend ist, kann man ja auch direkt nochmal einen zusätzlichen Kontinent abhaken. Freundlicherweise haben sowohl die Kinder 10 Wochen Ferien, als auch Mareike zumindest mal 5 Wochen am Stück frei. Und ich hänge ja sowieso ganzjährig hier herum und habe Unsinn im Kopf. Jetzt kommen dann also ein paar Blogs etwas artfremd eben nicht über Indien sondern über das Land in das die Briten seinerzeit mal ihre ganzen Ganoven geschickt haben und manche behaupten, der Großteil der Einwohner hätte sich auch nicht wesentlich verändert.



Tell me, where the money goes....
Das fängt zumindest schonmal bei den Preisen hier an. Als Juister ist man ja gewissen Kummer und monopolistische Preisgestaltungen gewöhnt. Kommt man nach Australien sieht man: auf der Strandpromenade ist noch deutlich Luft nach oben....Allgemeiner Tenor bei Fragen zum Thema: Schau mal, die meisten Sachen müssen hier von weit her importiert werden...diese Frachtkosten...hab ich auch schon mal irgendwo gehört, letzmalig bei einer 10 EUR Brezel auf ner Skihütte im Allgäu. Aber ähnlich wie beim Verkehr in Indien muss man sich das Grübeln dann irgendwann abgewöhnen und einfach "fließen" lassen. Insbesondere die mühsam erarbeitete Kohle fliesst dann auch tatsächlich ganz mühelos...

Oben in Down Under

Ankunft nach 12 Flugstunden mit AirIndia morgens so gegen 7 Uhr. Erstes kurzes Techtelmechtel mit den Immigrationsbehörden. Seit einigen Monaten haben mich regelmäßig die Einwanderungsbehörden aller Länder auf dem Radar. Mareike hatte nach unserer letzten größeren Reise eilfertig meine Hose mit Reisepass durchgewaschen, Sunil (unserem hauptamtlichen Wäscher...und ja-der heisst wirklich so!) konnte dann nur noch das durchweichte-aber blitzsaubere-Personaldokument zum trocknen aufhängen. Alles in allem sieht der Pass auch noch ganz ok aus-halt hier und da etwas durchweicht und wellig aber mit allen Lichtbildern, Visa etc. noch gut lesbar vorhanden. Aber eben ein Standardstirnrunzler bei jeder Einreise irgendwohin...jajaja-ich hätte ihn inzwischen austauschen können...aber das ist von Indien aus halt etwas komplizierter und teurer und bei sowas (150EUR???für einen Reisepass??) werd ich da doch auch mal zum Sparbrötchen...und bisher bin ich ja auch noch überall reingekommen....

Egal, rein ins Land! Erste Erkenntnis: Kalt ists hier! Sydney Sommer=Winter aktuell 17 Grad. Klare Luft&kaum Kühe oder Hunde auf der Straße! Erstmal die ersten 30 Dollar für ein kleines Frühstück rausgeben, dann die nächsten 50 für 20Minuten Taxi. Vergleichspreis Taxi Delhi (40min) 7,50 EUR also umgerechnet ungefähr nur das 4-5fache...aber in Australien muss ja auch alles importiert werden....


??22$??OMG!

Gut das wir schon diverse Ausgaben vorab via Internet erledigt hatten. Dadurch wirds zwar in der Regel mal nicht billiger...aber zumindest fühlt es sich günstig an, wenn man den Betrag nicht nochmal sieht. Eins der Dinge, die wir vorab gebucht hatten ist unser Besuch in Sydneys Oper. Leider nicht für eine Oper, aber immerhin für ein Tanztheater "Milonga"...dh.Tango!! Die Produktion tourt aktuell durch die Weltgeschichte...die Aufführung in Wolfsburg (Fakt!) haben wir ja mangels Anwesenheit verpasst...aber dafür sind wir halt jetzt mal hier.
Keine genauere Beschreibung möglich als "fantastisch"!

Unsere Unterkunft ist/war ein Bed&Breakfast einem aus der Finanzwelt ausgestiegenen Pärchen im Szeneviertel "The Rocks" in Hafennähe. Sympatische Unterkunft, mit einem unschlagbaren Pancake und lausigem Kaffee zum Frühstück.
Nach einer ersten kurzen Durchsicht und den Tipps unserer Gastwirte strichen wir "Whale Watching" und "Harbour Bridge Climb" von unserer To-Do Liste. Sorry Freunde...lasst Geld fließen ist ok, aber 500EUR Familienpreis für 3 Stunden Treppensteigen oder ein paar Schwanzflossen?? Das überlassen wir dann doch lieber mal den paar neureichen Russen und Chinesen hier in der Stadt....Wir entschieden uns dann lieber für ein kleines Event Paket aus Aquarium, Zoo,
Me, my friend and I...
Aufzuchtstation und Madame Tussaud in Kombination mit Hafenrundfahrt, Stadtbummel und Eisessen. 

Ach so, und vom gesparten Geld war dann auch noch eine günstige neue Kamera drin....



















 Auf jeden Fall 3 Tage Städtetour Sydney...wir waren dabei....und nach dem überstandenen Jetlag und dem Appetizer auf die Tierwelt sind wir jetzt bereit für unseren Camping und Outdoor Teil im Norden der Republik...und zurück in Temperaturen oberhalb der 28 Grad Grenze....und statt Haien gibt dann jetzt ein paar Krokodile mehr....no worries....

Freitag, 13. Juni 2014

Aufbruchstimmung

Ich war mir fast sicher, diesen Titel schonmal benutzt zu haben, schliesslich sind wir hier andauernd irgendwie irgendwo unterwegs. Hab ich aber nicht, auch wenn ein Großteil der bisherigen Blogs mit "A" beginnt. Aufbruchstimmung ist ja gerade ganz allgemein aber eben auch persönlich...aber eins nach dem anderen. Also zunächst mal hat gerade die WM begonnen, kein großes Ding hier in Indien, nur für die hiesigen Expats und mit Abstrichen für die englischsprachigen Zeitungen. Übermorgen spielt Deutschland sein erstes Spiel, wird natürlich wie immer gegen Ronaldo und Co.gewinnen, den Weg ins Halbfinale finden und dann gegen Spanien oder Italien ausscheiden...das ist ja in der Tat nur mäßig spannend...Frederik und ich sind auch nicht im üblichen Panini Fieber und das Kicker Sonderheft haben wir uns auch nicht beschafft. Also sehr sehr gemäßigte Euphorie hier. Schön, dann wenigstens ein bisserl Wimpel von der Deutscher Fussball Band  hier gefunden zu haben... 

Und den Rest der WM verbringen wir in Australien, Down-Under bei den Socceroos. Ich vermute mal, die Aussies kommen ins Finale...zumindest wär das gut für uns, weil dann vermutlich auch dort ab und zu mal was vom Rasensport berichtet wird. Üblicherweise fährt man als Deutscher ja im Winter nach Australien, weil komischerweise dann dort Sommer ist. Wenn man im Sommer-also im Winter- dahin fährt ists im allgemeinen ja kälter...wobei es jetzt eigentlich gerade mal wieder überall in der Welt kälter ist, als in Delhi. Letzte Woche war die heisseste Juni Woche in Delhi seit 60 Jahren...schön dass wir dabei waren...schwitz...
Egal, also fahren wir jetzt mal im Sommer nach Australien campen, weil es dort so hübsch kühl ist. Damit es aber nicht allzu kühl ist, bleiben wir eher im Norden und im Osten, das ist dichter am Äquator und dann doch wieder nicht ganz so kalt-also quasi Sommer...alles klar? Prima.


Im etwas größeren Rahmen gibts die Aufbruchstimmung hier jetzt aber auch. Ich habe mich im letzten Jahr etwas intensiver mit der Nordindischen Geschichte und mit dem auf und ab großer hiesiger Herrscherfamilien seit dem 11.Jahrhundert beschäftigt. Generell gilt: üblicherweise ab der 3.Generation fangen Dynastien an unangenehm zu werden. Und in Indien war seit der Unabhängigkeit 1947 fast ununterbrochen und in der inzwischen 4.Generation der Nehru/Gandhi Clan an der Macht-alles demokratisch gewählt aber trotzdem...Dynastie ist Dynastie....vergleichsweise wäre das so, als wären in Deutschland nach wie vor die Adenauers am Ruder-bitte einfach mal vorstellen. ...und die Familienmachtgeschichte der Nehrus beginnt sogar noch eine Generation vorher. Aber bleiben wir der Einfachheit halber mal bei Adenauer. Kanzler(in) wäre dann aktuell Adenauers Urenkel. Alle politischen und wirtschaftlichen Schaltstellen wären fest in Kölscher Klüngel Hand. Und vermutlich wäre der 1.FC Rekordmeister...Irgendwann hätten dann die Leute so gestrichen die Nase voll von der ganzen Korruption, dem Stillstand und dem ständigen Serienmeister, dass es fast schon egal ist, wer an die Macht kommt. Hauptsache kein Adenauer mehr. Und das war hier die Situation vor den Wahlen...

Das war in ein paar Sätzen die politsche und wirtschaftliche Erklärung für so ziemlich alle Missstände in Indien der letzten Jahrzehnte. Ist das alles wirklich so einfach zu erklären? Ok, ok, etwas komplexer ist's schon. Aber im Grunde passts so schon ganz gut.
Ist es also überall in Indien so problematisch....nicht ganz, eine Region sticht mit quasi schwäbisch, bayerischen Erfolg seit 10-15 Jahren heraus: Gujarat. Diese Region hat es geschafft, unzählige Unternehmen anzuziehen, Bürokratie zu reduzieren und Bestechungsgelder offiziell auf exact 7% zu begrenzen und damit kalkulierbar zu machen. Der Grund für diesen Erfolg lässt sich auf einen Namen reduzieren: Nahendra Modi. Modi gehört zur Nationalkonservativen BJP..oder mit anderen Worten einer Partei, die eher die Interessen der Hindus vertritt, als die jahrzehntelange Regierungspartei Cong(ress), die für programmatisch eher für die Mitte steht. Ist es ein Problem, wenn in einer multi-kulti Gesellschaft eine Partei das Sagen bekommt, die die Mehrheit der Glaubensrichtung repräsentiert? Naja, in Deutschland zumindest haben wir weder mit der Christlich-Sozialen-Union noch mit der Christlichen-Demokratischen-Union schlechte Erfahrungen gemacht...wichtig ist dann doch wohl eher die Trennung von religiösen und politisch/wirtschaftlichen Themen. 
Also Modi ist der absolute Hoffnungsträger Indiens! Die Aufbruchstimmung seit seinem Gewinn der Wahlen ist hier spürbar. Einige der Regeln, die in Gujarat schon galten werden gerade übertragen: Beamte haben pünktlich um 9 am Arbeitsplatz zu erscheinen, Beschwerden und Vorschläge aller Art können DIREKT an Modis Büro geleitet werden-Bearbeitungszeit mit qualifizierter Antwort: 10 Tage. Die Beamten arbeiten seit einigen Wochen jetzt direkt freiwillig von 9-20 Uhr...
Wieso hat nun ausgerechnet Modi die Chance, das Land spürbar zu verändern? Ein paar wichtige Details, die ihn unterscheiden: er hat keine Familie..das ist in Indien ein riesiger Unterschied, denn üblicherweise wird erwartet, dass neue Machthaber zunächst mal die eigene Familie mit Ämtern aller Art beglücken...fällt bei Modi weg. Ähnlich wie ein katholischer Priester in der Idealversion hat Modi Zeit sich um seine Schäflein zu kümmern, ohne die üblichen familiären Ablenkungen. Er hat ausserdem extreme Führungsqualitäten, sowohl rethorisch für die Massen auch innerhalb seiner Führungszirkel. Insbesondere wegen seiner Rethorik wird Modi von seinen politischen Gegnern immer wieder und ernsthaft mit Adolf Hitler verglichen. Seine politischen Ziele sind aber einfach überhaupt nicht vergleichbar und nur weil er ein paar rethorische Vereinfachungsmittel nutzt um Inhalte klar zu machen, ist nicht gleich ein neuer "Führer" geboren. Bei seinem Amtseid hat er auch direkt mal die Staatsführer der Nachbarstaaten, insbesondere Pakistan eingeladen. Eine starke Geste, die nochmal zeigt: Modi will führen und lenken, nicht spalten.
Die Mehrheit der Inder sehnt sich aber nach einem Mann, der eine Idee und eine Motiviation zur Veränderung hat. Vor diesen Veränderungen haben manche Angst, aber die Mehrheit der über eine Millarde Inder ist enthusiastisch und freut sich wieder auf die Zukunft.  

...Zukunft ist auch das letzte Stichwort...für amerikanische Schüler ist das "Moving Up" in die Highschool am Ende des 8.Schuljahres ein dickes Ding, mit Schulband, Auszeichnungen der Rektorin und diversen Reden. Frederik ist im neuen Schuljahren dann jetzt an der HighSchool-fast schon erwachsen....


Mittwoch, 7. Mai 2014

Grenzwertig


Was ist also schützenswerte Kultur in einem Land? Auf jeden Fall wäre eine Streitkultur, die sich von allem abhebt, was man aus Konfliktregionen normalerweise so kennt und die eigentlich eher die Gemeinsamkeiten der Streithähne zeigt als die Unterschiede für mich ziemlich weit oben auf so einer Liste...

Die Geschichte zwischen Pakistan und Indien ist eine Geschichte, die eng mit dem Rückzug Englands als Kolonialmacht nach dem 2.Weltkrieg zusammenhängt. Ohne diesen kleinen Blog künstlich mit historischem Kram aufzublähen, sollte man zumindest wissen, dass Indien und Pakistan eigentlich Bruderstaaten analog zu Nord/Südkorea oder BRD/DDR sind-allerdings mit einer Trennung durch Religion (Muslims/Hindu) und nicht durch Weltanschauung (Kapitalismus vs. Kommunismus)
Der Kampf um ein vereintes Indien und einem,eigenen muslimischen Staat wird oft als "Kampf" zwischen Gandhi (Einheit) und dem pakistanischen Gründer Jinnah gesehen-mit dem besseren Ende für Jinnah und einem tragischen für alle Beteiligten-Jinnah selbst starb fast unmittelbar nach der erreichten Unabhängigkeit an Tuberkulose-und es setzte eine gewaltige Völkerwanderung von und nach Pakistan ein, um den jeweiligen Drangsalierungen der jeweiligen Mehrheiten (Hindus oder Muslims) zu entgehen. Gandhi hatte diese Katastrophe vorhergesehen...aber manchmal setzen sich in der Weltpolitik eben nicht die "richtigen" sondern die am besten vormulierten und am energischten durchgesetzten Forderungen durch.
Nach wie vor streiten sich die beiden Bruderstaaten um diverse Gebiete-insbesondere ist der gesamte Kaschmir Konflikt ein Symbol dieses Streits-die Mehrheit der Bevölkerung Kaschmirs ist muslimisch geprägt, allerdings hat der damalige Raja der Region dem Beitritt zu Indien zugestimmt. Voilà-Dauerkrisenherd erfolgreich hergestellt. Und die ganze Absurdität der Trennung, des Konflikts und der eigentlich gemeinsamen Identität der beiden Nationen sieht man an der Wagah Grenze, einem der wenigen offiziellen Grenzübergänge der beiden Länder:


Auf beiden Seiten sind stadionartige Tribünen aufgebaut von denen die jeweiligen Soldaten beim Fahneneinholen angefeuert werden. Frontal an den Hauptribünen hängen überlebengroße Porträts der beiden Gründerväter...Gandhis bzw.Jinnahs.

Grenzsoldat in Hochwasserhosen-bei der Gesamtlänge, kein Wunder...
Es gibt ein Vorprogramm, bei dem junge Fahnenträger(innen) voller Begeisterung bis zum Grenztor laufen...und wieder zurück. Zwischendurch werden Hits der größten Cricket Siege der jeweiligen Nationen gegen die andere gespielt, es wird getanzt und immer wieder werden Signale gebrüllt und geblasen-jeweils solange die Luft ausreicht. Die Grenzsoldaten selbst sind alle preussisches Gardemaß wie beim Alten Fritz...keiner unter 1,90+ca.30cm Hahnenkammfächer. Beim immer wieder zelebrierten "Vertikalspagat" hauen sich die Soldaten dann fast selbst die Nasen mit ihrem eigenen Schienbein ein. Bitte zuhause nicht nachmachen! 


Mädels machen bei dem Dance auch mit. Allerdings ohne den Spagat.
Höhepunkt ist das Einholen der Flaggen...schön gleichzeitig, damit bloß keine tiefer hängt als die andere...in Wirklichkeit ist das Ganze natürlich eine 100% abgestimmte
Fahnen einholen
Grenzchoreographie. Meine Lieblingsszene ist der jeweilige "Handschlag" nach der kurzen Öffnung des Tores.


Auch wenn es aktuell nicht danach aussieht, ich bin sicher und hoffe in 100Jahren ist auch diese künstliche Trennung einer Nation Geschichte...der "Wagah Border Dance" kann dann Kulturerbe werden.

Und der berühmte Diercke Weltatlas hat ein Problem weniger-in dem ist die Grenze zwischen Pakistan und Indien nämlich so dargestellt, das beide Länder diese Grenze nicht anerkennen. Der Westermann Verlag steht daher auf dem indischen Index für staatsfeindlich publizistische Organisationen, deren Webseiten von Indien aus geblockt sind...falls ihr gerade in Indien seid, wenn ihr diesen Blog lest...einfach mal westermann.de als faktencheck eingeben....

Ach so...und da ja ein Video mehr sagt als tausend Worte...hier noch ein paar bewegte Bilder zum Thema:

https://www.youtube.com/watch?v=n9y2qtaopbE

Last but not least!

Der letzte Blog hat es mit über 200 Ansichten in der ersten Woche auf Platz 2 der Gesamtstatistik geschafft...und danke auch für die Kommentare-geht doch:) ! Und da dieser Folgblog durchaus innerhalb der handelsüblichen Lieferzeiten ware, gibt's demnächst dann vielleicht auch von D.S. aus W. wieder 5*****.





















Mittwoch, 23. April 2014

Er ist wahrhaftig...



konfirmiert worden. Wenn ich so lächerliche 14 Jahre zurückschaue und wir nun einen konfirmierten Sohn im Haus haben, ist das schon etwas irgendwie Großes...Apropos groß...die Lücke zwischen dem letzten Blogeintrag und diesem hier ist schon signifikant. Warum eigentlich? Kurzversion: war beschäftigt. Sehr. Andauernd! Längere Version: war sehr beschäftigt. Sehr, sehr! Und andauernd haben wir Gäste! Und noch ausführlicher: Ich habe inzwischen Karriere gemacht, neben der organisiatorischen Übernahmen der hiesigen "Stadtführungen für Entsendete (7 Cities...siehe Blog vom) bin ich inzwischen Präsident der "Britischen Golf Society" und habe damit die Verantwortung, 80 ebenso hochgebildete wie bezahlte Fremdländer Woche für Woche dazu zu bewegen, kleine Bälle in viel zu kleine Löcher zu schubsen.
Und last but not least mache ich dann auch noch eine Fortbildung am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston. Das klingt gut. Ist es auch. Vor allem für die kleinen grauen Gehirnzellen-die sic auf etwas anderes als alte Gemäuer und Schwungebenen konzentrieren können. Ist doch alles nur billige Ausrede? Ok. Wahrer Grund: zu wenig Applaus...Beim Briefe schreiben erhofft ja auch jeder eine Antwort. Vom Blogschreiben erhoffe ich mir Kommentare...so wie "gut" oder "doof" oder "find ich auch" oder "interessant".
Der Glöckner von Ardee One


Keine Kommentar heisst aber doch wohl eher "langweilig", "uninteressant" oder "zu viel Text". Und wer will schon unbezahlt Texte produzieren, die offensichtlich niemanden interessieren? Also-dann doch lieber noch ein paar Bälle über den Rasen rollen lassen. Golfbälle sind immer zufrieden, kann man draufhaun, wie man will, meistens verziehen sie keine Mine. Und wenn ihnen der Anschlag nicht passt-tauchen sie halt im nächsten See einfach ab.
Nur das Nötigste....
Wie auch immer...jetzt wird wieder gebloggt-denn wir sind ja nur noch bis Ende diesen Jahres hier und es gibt einige Geschichten, die einfach dringend noch erzählt werden müssen! Wie erwähnt...zum Beispiel die Geschichte von Frederiks Konfirmation. War ja eigentlich schon 2013 fällig, ist aber mangels Masse und mangels motiviertem Pastor ausgefallen. Neuer Pastor, neues Glück-schon fanden sich 6 wackere Helden, die sich aufmachten, etwas über "Bibel, und so" zu lernen. Zitat Kirchenheft "Warum willst du konfirmiert werden?" O-Ton JB aus N.D. "Damit ich's hinter mir habe". Geniale Antwort -passt auch sonst auf alle Fragen des Lebens wie z.B.warum man überhaupt lebt, warum man nach Indien gegangen ist oder warum man heute morgen aufgestanden ist. Konfirmandenmund tut Wahrheit kund.
Vorher....
Passend zum Zeitgeist war auch der Konfirmandenunterricht ein Intensivkurs in 4 Monaten mit dem Finale Grande auf unserer Farm. Leider keine Konfirmandenfreizeit-dafür vor ein paar Wochen ein komplett selbst ausgerichteter Vorstellungsgottesdienst zum Thema "Freiheit in der Ukraine". Der neue Pastor der Nordindisch-Protestantischen Gemeinde Markus Lesinski hat auch ein sehr gesundes Verhältnis zu den Bedürfnissen der Kirche vs. den Konfirmanden und ich vermute, die Konfis haben in der kurzen Zeit wirklich etwas bleibendes gelernt...und ausserdem mussten die Heranwachsenden noch bei der Gottesdienst Generalprobe auf unserer Wiese die drei Bibel Klassiker-Gebote/Vaterunser/Glaubensbekenntnis auswendig aufsagen.

Der Gottesdienst selbst war vom österlichen "Er ist wahrhaftig auferstanden" geprägt, das Pastor der dämmernden hundertköpfigen Gemeinde einige Male als Weckruf engegenschmetterte.
Er ist wahrhaftig...auferstanden!
Musikalisch unterstützt wurde die Gemeinde vom adhoc gegründeten Posaunenchor der Nordindisch Protestantischen Gemeinde kurz: die "PodNigs"-mit 2 Trompeten und Tuba noch ausbaufähig aber trotzdem schön. Als Premieren Organistin spielte sich Siebtklässlerin Johanna tapfer durch die gefühlten 20 unterschiedlichen Choräle-manchmal ist weniger "unbekanntes" eben doch mehr-aber alle Beteiligten schafften es am Ende ohne größere Verluste durchs umfangreiche Programm.
Einsegnung der Konfirmanden, Abendmahl, Segen und auf ging's zur Wasser-und Nahrungsquelle am Farmhaus.
 Joh.16.33b "In der Welt wird man Euch hart zusetzen, aber verliert nicht den Mut: Ich habe die Welt besiegt!"
Das Zelt war nicht ganz ohne Grund aufgestellt worden-bei entspannten 35Grad im Schatten hätte man ebensolchen eben auch ganz gern. Die Musiker konnten ein Lied davon schwitzen...
Für die kleinere Gottesdienstbesucher gab es im Anschluss noch eine kleine österliche Eiersuche, die Osterhasen waren aber gnädig und haben nicht die kompletten 2 Hektar Farmfläche zur Eiablage genutzt, sondern nur einen kleinen übersichtlichen Bereich.
Osterhase on the run
Suchkommando

Frederik kann ziemlich stolz sein-Besucher aus Hannover, Jever und Singapur waren zum Teil nur übers Wochenende eingeflogen um seinen großen Festtag zu begehen. Und ja, es gab auch zählbares in signifikanten Größen...und ein leckeres Buffet gemeinsam mit den anderen Konfirmanden/Eltern/Besuchern-und nach nur 24 Stunden war die Farm wieder etwas weniger Kirchenzelt und etwas mehr Farm.
Happy Fam!

Danke an alle aus Nah und Fern, die am Festtag an uns gedacht haben!










Mittwoch, 7. August 2013

Atemberaubend

Kongskil La (4600m)
Manche Dinge sind so gut, die muss man einfach nochmal machen. Dazu zählen Urlaube auf einer bestimmten ganz schmalen Nordseeinsel. Dazu zählen natürlich auch Schuljahre, wenn sie ganz ausserordentlich toll waren und vermutlich zählen dazu auch Eindrücke vom "letzten" Jahr.

Wir haben in unserer schulfreien Zeit so ziemlich alles verbunden und es mal schön krachen lassen, Tauchen in Thailand, Surfen auf Juist, Hausbesuch in Hannover und ...last but not least...einen Outdoor Wanderurlaub im Himalaya. Der geneigte Blog Leser erinnert sich vielleicht an die Story vom letzten Jahr (nachzulesen unter "auf dem Rücken der Pferde")-von unseren damaligen Tagesausflügen in Kaschmir. Davon inspiriert wollte ich es diesmal aber wirklich wissen, was meine tapfere Familie so wirklich auf dem Kasten hat.
Also ab in den Vor-Himalaya nach Ladakh. Ein Tag "Akklimatisierung"-das macht bei einem Flug von 200 auf 3500 Metern absolut Sinn- und dann ab mit Sack und Pack rein in die Hochgebirgszone. Geplant waren 5 Tagestouren von Lamayun nach Chilling mit unterschiedlichen leichten-moderaten Steigungen. Meine 2 Damen im Gepäck waren zwar eher skeptisch, was die Kondition anging, aber dafür kann man sich ja für kleines Geld noch 2 Pferde dazumieten, die im "Notfall" für die notwendigen Anstiegspausen sorgen.
Trinkpause

Für Aleida begann dieser Notfall bereits am 2. Wandertag-sie widmete die Ferien ab da zu "Reiterferien" um und war ab da nur noch im Sattel gesehen. Nein-stop! Bei der letzten Etappe auf Asphalt 2 Stunden bergab laufen war sie wieder beim gemeinen Fussvolk dabei.
Zur Ehrenrettung muss sicher noch gesagt werden, dass Aleida, die das ganze Indienjahr nicht einen Tag krank war, es nun dummerweise in den Bergen erwischte. Insofern waren es dann auch nicht wirklich Reiterferien, sondern leider teilweise eher ein Krankentransport. Und dafür war sie richtig tapfer dabei!! Und das Reiten am Steilhang ist schon auch ein besonderes Erlebnis (...immer auf dem Absprung-besser das Pferd stürzt allein ins Tal...)
Wir waren natürlich wie in Indien üblich nicht ganz allein unterwegs, sondern standesgemäß mit einem Führer, einem Koch, einen Hilfskoch, dem Pferdeführer und insgesamt 6 Pferden und 2 Mulis. Gärtner hatten wir allerdings keine dabei, irgendwo muss man ja auch mal sparen.
Ladakh, Vogelperspektive
Schon im Anflug auf den Flughafen Leh bekamen wir den Himalaya aus der Vogelperspektive bei bester Sicht zu sehen.Der Pilot musste schon mächtig gegensteuern, um die an die Fenster zur Backbordseite strömenden  Passagiere in der Balance zu halten.
Campen auf 4200m
Auf unserer ersten Minietappe mussten wir eigentlich nur ein paar Meter aufwärts zu einem Kloster aufsteigen. Die Luft ist da oben dünn. Wirklich sehr dünn! Und vielleicht war ein Tag zur Akklimatisierung dann vielleicht doch zu wenig gewesen, auf jeden Fall gab es einen hübschen Vorgeschmack für uns Hochgebirgsnovizen...
Unser normaler Wandertag sah dann ungefähr so aus: 5.30 wecken via Tee ins Zelt. Das haben wir aber nur einmal so gemacht, weil wir dann erstmal 30 Minuten "gemütlich" Tee getrunken haben-und die Zeit fehlte dann später in der Mittagshitze... Kurz nach dem Tee gabs angewärmtes Wasser zum Waschen an die Zelttür gebracht. Sehr angenehm!
Nach den entsprechenden Katzenduschen gabs Frühstück nach Wunsch: Haferschleim, Toast, Müsli bei westlicher Ausrichtung, Puris&Aloo Baji (Gewürzkartoffeln) oder Masala Omlette bei der indischen Frühstücksversion. Lecker war beides! Anschliessend sind wir dann schonmal zu Fuß losmarschiert, während unsere indischen Begleiter alles zusammengepackt haben, um uns dann nach ein bis zwei Stunden entspannt eingeholt haben. Unsere Touren waren eigentlich so für 4-5 Stunden aufgestellt, wir haben meistens 1-2 Stunden länger gebraucht. Es war aber für diese Höhe und Jahreszeit deutlich zu warm dort oben -so um die 30 Grad-und da macht Bergwandern in der Mittagssonne nur bedingt fröhlich. Wir stellen fest: leichte bis moderate Touren sind individuell etwas unterschiedlich zu interpretieren.

Entlang der Bachläufe gibt es ab und zu etwas grün, ansonsten läuft man relativ viel direkt an Berghängen, die aus Geröll oder Schieferbergen bestehen-mit faszinierenden Farben, mal Rot, mal Grün, mal Schwarz, je nach vorherrschenden Kupfer, Eisen oder Silberanteil im Boden. Schön anzuschauen, aber extrem unschattig.
Suchbild-wo ist der Treck?
Wenn unsere Gepäckkolonne an uns vorbeigerauscht ist, haben wir meistens unsere Lunchpakete verzehrt: Eier, Pellkartoffeln, Schokoriegel, Fruchtsaft&Wasser und manchmal noch ein paar Frühstücksreste.
Am 3.Tag waren hatten wir unseren härtesten Anstieg. Nach 4 Stunden erreichten wir den Kongskil La Pass auf 4600Metern Höhe. Da hat der Wind dann schon ziemlich gekühlt, aber das war nach dem Anstieg auf nötig-wir hatten alle unser Limit erreicht, vereinzelte "nie wieder" Rufe wurden laut. Geschafft hatten wir es mit Hilfe unserer Ponys und purer Willenskraft dann aber doch alle.
Königsetappe bewältigt&überwältigt
Und der Abstieg war dann gar nicht sooo schwer und wurde uns durch ein Treffen mit einer Yak Hirtin und ihren Tieren optisch versüßt.


Wir hatten in der Nacht alle einen etwas unruhigen Schlaf-nicht zu unrecht, denn unsere Pferde und Mulis waren in der Nacht von einem Wolfsrudel angegriffen worden-ein Muli hatte ein paar Bisswunden am Hinterlauf, konnte aber nach einer kleinen Jodbehandlung weiter mitlaufen.

Die Wölfe können uns mal...
Unser "Pony-Man" und der Koch hatten gemeinsam das Rudel vertrieben. Von den Wölfen sahen wir dann auf unserer nächsten Etappe zwar noch ein paar Fussspuren, aber verfolgt wurden wir nicht.
unser Ponymann
Aleidas Gesundheit hatte sich in den letzten Tagen durchaus verschlechtert-einige Symptome deuteten auch auch die Höhenkrankheit hin, daher entschieden wir uns, eine etwas kürzere Route zu nehmen, und auf eine weitere Passbesteigung zu verzichten. Allerdings lief die geänderte Route entlang eines ziemlich heftig strömenden Baches, der vor einigen Jahren diverse Zerstörungen angerichtet hatte und bei denen Brücken entweder provisorisch oder überhaupt nicht widerhergestell waren. Daher mussen wir bestimmt 10mal mit Sack und Pack diesen Back durchqueren-mit mehr oder weniger nassen Füssen.
Dafür ging es aber kontinuierlich bergab und unser letzten Camp hatte dann sogar eine Plumpsklo mit Spülung! Dh.man konnte sich an einem Ast festhalten, damit man nicht in den Bachlauf  fiel...
Wie jeden Abend war dann für uns kurz nach Einbruch der Dunkelheit Zapfenstreich, traditionell nach einer kurzen Partie "Mensch-ärgere-dich-nicht". Als wir bei unsere letzten Etappe auf einmal Asphalt unter den Füßen hatten, konnten wir es kaum glauben-das lief sich wie auf Teppich! Allerdings war der Asphalt auch wirklich deutlich zu weich-unsere Pferde hinterliessen bleibende Hufspuren aber die Stimmung wurde mit jedem Schritt abwärts besser.
Feierabend
Da unser Zielort ja etwas korrigiert worden war, hat natürlich unsere geplante Abholung am Zielpunkt nicht wirklich funktioniert. Aber wir konnten gemütlich unter einem umfunktionierten Fallschirmdach-Cafe auf unsere Abholung und den Rücktransport nach Leh warten.

Den allerletzten Tag haben wir dann noch eine Karte gekauft, um zu schauen, wo wir eigentlich so langmarschiert sind.
Bäckerei in Leh

Unglaubliche Bilder und viele Erinnerungen von der rauhen Schönheit in Ladakh  haben sich in unser Gedächtnis gebrannt.
Aleida hat sich in Leh schnell erholt, dafür hat dann Frederik auf dem Rückflug nach Delhi seiner Magenverstimmung im Flieger etwas Luft verschaffen müssen. In Delhi angekommen ging es uns dann aber allen wieder gut-keine Atemnot mehr, Fieber&Übelkeit weg und ein kleines für uns fusskranke Wanderschnecken aus der norddeutschen Tiefebene aber ganz großes Abenteuer beendet.

Freitag, 21. Juni 2013

Aufgetaucht

Aleida mit einer Unterwasser Nacktschnecke

Familie erfolgreich auf-, Sonne abgetaucht
Wir haben uns ja zugegebenermaßen etwas rar gemacht in unserer Heimatrepublik. Böse Zungen meinen, wir hätten einfach abgewartet, bis das Wetter in Indien und Hannover/Juist sich zumindest ansatzweise angenähert haben. Wie aus fachkundigen Kreisen zu hören ist, soll dies ja jetzt der Fall sein. In Deutschland wurde der Juni Temperaturrekord gebrochen, während in Delhi der Monsun eingesetzt hat, und unser Farmhaus drei ungeplante Zusatzschwimmbecken beschert hat. Habe eigentlich auch termingerecht beim THW um Pumphilfen nachgefragt, aber die Kumpels scheinen ja noch in der Heimat gut mit den dortigen Regenfällen der letzten Monate beschäftigt zu sein.In der Region Utharakand gibts  üble Überschwemmungen mitten in einem Gebiet in dem tausende von Pilgern unterwegs sind und nun aus irgendwelchen Berghütten abgeholt werden müssen-auch hier wird über fehlende Frühwarnsysteme, fehlenden Katastrophenschutz und die Fehler beim Bau von Siedlungen spekuliert-aber am Ende ist man bei manchen Naturkatastrophen vielleicht auch einfach machtlos.

Uwe unterrichtet den  Praxisteil
Letzte Woche haben wir ja auf jeden Fall schon mal vorgesorgt für den Fall, dass die Regenfälle überhaupt nicht mehr enden wollen und haben mit den Kindern unsere Unterwasser Kenntnisse aufgefrischt. Aleida und Frederik haben den Theoriekurs mit 100% bestanden (warum überrascht mich das jetzt nicht?) und anschliessend waren wir dann beim gemeinsamen Familientauchen. Unsere Kinder hatten nach wenigen Stunden schon gelernt, dass man sich sogar unter Wasser prima zanken kann. Für die Eltern sehr angenehm, da insgesamt mit deutlich weniger Lärm verbunden.

Tauchen ist wie im Film "Avatar"-eine komplett eigene Welt, in der der Mensch ohne künstliche Beatmung nicht überleben kann, ausserdem ist da auch alles blau und man legt sich besser nicht mit den Einheimischen an. Tauchen ist aber auch ein bisschen wie Ski fahren, nach 5 Tagen "reichts" und man freut sich mal auf einen Tag ohne Druckausgleich und mit kontinuierlich trockenen Klamotten.


Kaiserfisch
Aleida wollte dann wissen, ob man in der Nordsee auch so toll tauchen kann. Die gute Nachricht ist, man kann zumindest ins Wasser springen. Die schlechte-man sieht nix. Da muss sich also der Klimawandel und die friesischen Tourismusbehörden noch viel Mühe geben, bis wir die ersten vernünftigen Korallenriffe vor Juist betauchen können... zumindest wird aber mit Sandburgen bauen und an der Bill frischen Rosinenstuten essen wird auch so ein akzeptables Alternativprogramm geboten. 
Mareike schiesst etwas quer
Und weil das so ist, werden wir die nächsten 4 Wochen mal Urlaub in ....Deutschland machen. Worauf wir uns am meisten freuen-hier eine kleine Auswahlliste: Selbst Auto-und Radfahren! Deutsches Fernsehen, Milchbrötchen von Remmers! Schlafen ohne Klimaanlage, Golfen bei Temperaturen unter 40 Grad, viele unserer Freunde / Familien / Nachbarn / Bekannten / Postboten etc.wiedersehen und in einen Supermarkt und/oder einen Baumarkt gehen und alles zu bekommen was man braucht-zu festen Preisen!

Morgen(Samstag) gehts also rein in den Flieger und dann ist zumindest für den nicht arbeitenden Teil für 4 Wochen richtig Asienpause. Ham'wir uns verdient. Glaub ich.

Abgetauchter Teenager